Alle Artikel mit dem Schlagwort: Metal

Lord Of The Lost – Thornstar

Das Album der Woche – KW 34/2018 Lord Of The Lost – Thornstar (Napalm Records, V.Ö. 3.8.2018) „Dark Rock and Metal“, so einfach wie genial treffend beschreiben die St. Paulianer Lord Of The Lost ihren Stil selbst. Gothic meets Metal meets große Rock-Melodien. 2007 urspünglich als Soloprojekt von Sänger und Gitarrist Chris Harms gegründet, legt die Band 2018 nun ihr bereits achtes Studioalbum vor und nach dem konzeptuell sehr ruhig gehaltenen Vorgänger „Swan Songs II“ kommen auf dem neuen Werk „Thornstar“ die Gitarren wieder richtig fett zum Einsatz.

Dee Snider – For The Love Of Metal

Das Album der Woche – KW 32/2018 Dee Snider – For The Love Of Metal (Napalm Records, V.Ö. 27.7.2018) Ein Album, das man alleine schon aufgrund seines schönen Titels „For The Love Of Metal“ lieb haben muss! Ein Titel, der natürlich auch Erwartungen schürt, die es zu erfüllen gilt. Aber Twisted Sister-Frontmann Dee Snider ist ja nicht irgendwer, sondern ein alter Hase in der Szene, der ganz genau weiß, was er macht und wie er es gut macht.

Powerwolf – The Sacrament Of Sin

Das Album der Woche – KW 30/2018 Powerwolf – The Sacrament Of Sin (Napalm Records, V.Ö. 20.7.2018) Seit nunmehr 15 Jahren machen die Saarländer Powerwolf die Szene unsicher mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Power Metal Hymnen, sakralen Kirchen-Chorälen und schön blasphemischen Lyrics. Auch Album Nummer sieben macht da natürlich keine Ausnahme, schon gar nicht, weil der Titel „The Sacrament Of Sin“ natürlich verplichtet.

Debauchery vs. Balgeroth – In der Hölle spricht man Deutsch

Das Album der Woche – KW 29/2018 Debauchery vs. Balgeroth – In der Hölle spricht man Deutsch (Massacre Records, V.Ö. 13.7.2018) Debauchery polarisieren! Soviel steht fest! Debauchery treiben seit jeher alle Klischees der Metal Szene vor sich her und strapazieren diese bis an die Grenze des Erträglichen und zum Teil mit ihren bluttriefenden und sehr freizügigen Bühnenshows auch ganz gezielt weit darüber hinaus. Was für die einen großartige Gore-Unterhaltung darstellt, ist für die anderen einfach nur plumpe Provokation.

Atrocity – Okkult II

Das Album der Woche – KW 28/2018 Atrocity – Okkult II (Massacre Records, V.Ö. 6.7.2018) Atrocity waren schon immer so etwas wie die Weltenwanderer des düsteren Metals. Ihre Wurzeln haben die Ludwigsburger ganz klar im Death Metal, aber bereits auf ihrem Drittwerk „Blut“ von 1994, das bis heute von vielen als Atrocity’s Referenzwerk angesehen wird, flossen erste Gothic- und Düster-Einflüsse in den Sound ein, denen man sich in Folge noch weit öffnen sollte.

Amorphis – Queen Of Time

Das Album der Woche – KW 21/2018 Amorphis – Queen Of Time (Nuclear Blast Records, V.Ö. 18.5.2018) Die Finnen Amorphis zählen seit Anfang der 90er-Jahre zum festen Bestandteil der internationalen Düster-Metal-Szene. Am Anfang noch eher dem Death Metal zugeordnet, sorgte man vor allem 1994 mit dem Zweitwerk „Tales From The Thousand Lakes“ und dem Hit „Black Winter Day“ für Aufsehen, als man die Death-Metal-Wurzeln mit düsterrockigen Melodien, finnischer Folklore und Texten aus dem Nationalepos „Kalevala“ verband.

Follow The Cipher – Follow The Cipher

Das Album der Woche – KW 20/2018 Follow The Cipher – Follow The Cipher (Nuclear Blast Records, V.Ö. 11.5.2018) Follow The Cipher werden mit ihrem Female Fronted Melodic Epic Modern Metal polarisieren, soviel steht fest! Follow The Cipher werden mit ihrem Debut-Album aber auch einschlagen wie eine Bombe, dessen bin ich mir sicher! Follow The Cipher stammen aus Falun in Schweden, ebenso wie die gefeierten wie gleichzeitig auch umstrittenen Bombast-Metaller von Sabaton. Follow The Cipher wurden von Gitarrist und Songwriter Ken Kängström gegründet, der auch schon für eben jene Sabaton einige Songs geschrieben und produziert hat. Und Follow The Cipher bewegen sich musikalisch im Umfeld von Bands wie Battle Beast, Nightwish oder auch Amaranthe.

Kobra And The Lotus – Prevail II

Das Album der Woche – KW 18/2018 Kobra And The Lotus – Prevail II (Napalm Records, V.Ö. 29.4.2018) Mit dem letztjährigen, ihrem vierten Album „Prevail I“ konnten die Kanadier Kobra And The Lotus ordentlich durchstarten. Die Erfolgsformel waren im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen rockigere, melodiöser und moderner klingende Songs wie der Singlehit „You Don’t Know“ oder die Mega-Ballade „Light Me Up“, die die Band unter ihren klassischen Heavy Metal-Headbangerstoff mischten und damit ein rundum abwechslungsreiches Album kreierten.

Judas Priest – Firepower

Das Album der Woche – KW 11/2018 Judas Priest – Firepower (Columbia Records, V.Ö. 9.3.2018) The Priest is back! „Firepower“, Judas Priests 19. Studioalbum, ist schlichtweg sensationell! 14 mal geballte Feuerkraft, 14 Songs in einer Qualität, wie man sie nach den doch eher durchwachsenen letzten Alben nicht mehr erwarten konnte. 14 reinrassige Heavy Metal-Tracks, die so derart typisch nach Judas Priest klingen, dass es eine wahre Freude ist!

Cypecore – The Alliance

Das Album der Woche – KW 8/2018 Cypecore – The Alliance (Vaultroom Records, V.Ö. 16.2.2018) CYPECORE aus Sinsheim konnten sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als sehr gute und einzigartige Liveband erspielen. Ihre Show mit ihren mit leuchtenden LED-Symbolen ausgestatteten Outfits ist futuristisch und natürlich ein Eyecatcher aller erster Güte. Passend dazu die Musik: Harter, moderner Groove Thrash Metal mit viel Industrial und Synthie.

Crucifyre – Post Vulcanic Black

Das Album der Woche – KW 7/2018 Crucifyre – Post Vulcanic Black (Pulverised Records, V.Ö. 9.2.2018) Crucifyre aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm sind im Underground bereits eine gefeierte Nummer. Ihre Mischung aus Old School Death Metal, Celtic Frost, ganz viel Slayer und vereinzelten Clean-Passagen hat vielerorts bereits für Begeisterung gesorgt. Album Nummer drei „Post Vulcanic Black“ führt diese Stilmischung konsequent fort und reizt dabei die gesteckten Grenzen noch ein gutes Stück – vor allem in Richtung Melodie und Atmosphäre – weiter aus.

Sadauk – A New Dawn

Das Album der Woche – KW 50 Sadauk – A New Dawn (Pure Legend Records, V.Ö. 8.12.2017) Düsteren Metal irgendwo zwischen Crematory, den klassischen „Beauty and the Beast“-Gothic Metal-Bands der Neunziger und aktuellen Nightwish präsentieren uns SADAUK auf ihrem Debut-Album „A New Dawn“.

Crom – When Northmen Die

Das Album der Woche – KW 49 Crom – When Northmen Die (Pure Steel Records, V.Ö. 1.12.2017) Als der Landshuter Musiker Walter „Crom“ Grosse im Jahre 2000 die Black Metal-Band Dark Fortress verließ, entschloss er sich, ganz im Stile von Bathorys epischen Momenten ein „Majestic Melodic Metal“-Projekt auf die Beine zu stellen. Mit „When Northmen Die“ präsentiert er uns unter dem Bandnamen Crom nun sein inzwischen drittes Studioalbum und zieht uns darauf mit seiner fulminanten Mischung aus Viking-, Melodic und Power Metal von der ersten Sekunde an in den Bann.

Loch Vostok – Strife

Das Album der Woche – KW 48 Loch Vostok – Strife (ViciSolum Productions, V.Ö. 24.11.2017) „Extreme Progressive Metal“ von einer Band mit dem ungewöhnlichen Namen LOCH VOSTOK… das lässt auf den ersten Blick arg verschwurbeltes erahnen. Aber: so wild ist das alles nicht, ganz im Gegenteil: „Strife“, so der Name des Werkes, ist ein durch und durch wunderbares und faszinierendens Album geworden!

Moonspell – 1755

Das Album der Woche – KW 45 Moonspell – 1755 (Napalm Records, V.Ö. 3.11.2017) Moonspell aus Portugal kann man definitiv als einen der Vorreiter des Gothic Metal Anfang/Mitte der 90er Jahre bezeichnen. Mit ihren Alben „Wolfheart“ und „Irreligious“ haben sie absolute Szeneklassiker veröffentlicht. In der Folge versuchte man sich an allerlei Stilvariationen von seichtem Gothic Rock bis hin zum brachialen Death Metal und ging in dieser Zeit durch so einige Höhen und Tiefen. Ihr letztes Album „Extinct“ zeigte die Band aber von ihrer allerbesten Seite und darf durchaus als Geniestreich und als einer der Höhepunkte in ihrer Diskografie bezeichnet werden.

Savage Messiah – Hands Of Fate

Das Album der Woche – KW 44 Savage Messiah – Hands Of Fate (Century Media Records, V.Ö. 27.10.2017) Eine Band, deren Anfänge im Thrash Metal liegen, wendet sich Album für Album immer melodiöseren, dafür aber umso wuchtigeren Songstruktuen zu. Wen das entwicklungstechnisch spontan an Metallicas „Black Album“, „The Ritual“ von Testament oder auch „Youthanasia“ von Megadeth erinnert, der liegt hier richtig. Und wen die genannten Alben gefallen haben, der liegt hier musikalisch sogar goldrichtig!

Vuur – In This Moment We Are Free – Cities

Das Album der Woche – KW 43 Vuur – In This Moment We Are Free – Cities (InsideOut Music, V.Ö. 20.10.2017) Anneke van Giersbergen wurde Mitte der Neunziger bekannt, als sie bei der niederländischen Gothic Metal-Formation The Gathering als neue Sängerin vorgestellt wurde und sich auf ihrem Debut „Mandylion“ mit ihrer glockenhellen, gefühlvollen und doch so kraftvollen Stimme sofort in der Herzen der Metal Fans weltweit sang. Diese Kollaboration bestand immerhin über 13 Jahre, 6 Alben und diverse musikalische Experimente, bevor Anneke die Band verließ, um solo neue Wege einzuschlagen.

Sarke – Viige Urh

Das Album der Woche – KW 42 Sarke – Viige Urh (Indie Recordings, V.Ö. 13.10.2017) Norwegische Black Metal-Musiker leben ihre Vorliebe für 70er-Jahre Rock aus… wie das klingt, das kann man auf „Viige Urh“, dem neuen, inzwischen fünften Album der Osloer Band Sarke erleben. „Viige Urh“ heißt dabei auf Deutsch übrigens „vergangene Zeit“.

Pänzer – Fatal Command

Das Album der Woche – KW 41 Pänzer – Fatal Command (Nuclear Blast Records, V.Ö. 6.10.2017) Es war einmal im Jahre 2014, als Gitarrist Herman Frank und Drummer Stefan Schwarzmann ihren Dienst bei Accept quittierten, um zusammen mit Destruction-Frontmann Schmier ein neues Projekt namens Panzer zu formieren.

Act Of Defiance – Old Scars, New Wounds

Das Album der Woche – KW 40 Act Of Defiance – Old Scars, New Wounds (Metal Blade Records, V.Ö. 29.9.2017) Act Of Defiance stammen aus dem sonnigen Kalifornien und sind die neue Band um die beiden ex-Megadeth Mannen Chris Broderick (Gitarre) und Shawn Drover (Drums). Mit „Old Scars, New Wounds“ legen sie nun ihr zweites Studioalbum vor und servieren uns damit in etwa sowas wie „Modern-Megadeth“.

Satyricon – Deep Calleth Upon Deep

Das Album der Woche – KW 39 Satyricon – Deep Calleth Upon Deep (Napalm Records, V.Ö. 22.9.2017) Die Norweger Satyricon gehörten Anfang/Mitte der 90er Jahre mit zu der ersten Erfolgswelle des norwegischen Black Metals. Durch Alben wie „The Shadowthrone“ und vor allem „Nemesis Divina“ mit der Bandhymne „Mother North“ prägte man das Genre entscheidend mit und erlangte Kultstatus.

Crimfall – Amain

Das Album der Woche – KW 35 Crimfall – Amain (Metal Blade Records, V.Ö. 25.8.2017) Crimfall aus Helsinki präsentieren uns mit „Amain“ ihr nunmehr drittes Album. Den Titel könnte man lapidar mit „volle Power“ übersetzen und in der Tat haben die Finnen alles in eine Waagschale geworfen und servieren ihr bisher ambitioniertestes Werk.

Jack Starr’s Burning Starr – Stand Your Ground

Das Album der Woche – KW 34 Jack Starr’s Burning Starr – Stand Your Ground (High Roller Records, V.Ö. 25.8.2017) Jack Starr und seine Truppe Burning Starr aus New York City sind quasi schon so etwas wie Szene-Urgesteine. Von 1985 bis 1990 waren sie mit ihren vier Alben mehr als nur ein Insider-Tipp und mit Leuten wie Greg D’Angelo (Bass – White Lion, Anthrax), Mark Edwards (Drums – Original Sin, Rhett Forrester), David DeFeis (Keys – Virgin Steele) oder Mike Tirelli (Vocals – Messiah’s Kiss, Holy Mother) gaben sich hier auch durchaus schon namhafte Musiker die Klinke in die Hand.

Venom Inc. – Avé

Das Album der Woche – KW 33 Venom Inc. – Avé (Nuclear Blast Records, V.Ö. 11.8.2017) Mit den beiden aktuell existierenden Venoms kann man schon mal durcheinander kommen. Zum einen gibt es Originalsänger/-bassist Cronos, der die Band Venom weiterführt. Und dann haben wir die anderen beiden Ur-Mitglieder, Mantas an der Gitarre und Drummer Abaddon, die eben nun zusammen mit Sänger und Bassist Demoliton Man unter dem Namen Venom Inc. ihr Album „Avé“ präsentieren. Dieses Line-Up hat übrigens auch schon das Venom-Album „Prime Evil“ aus dem Jahre 1989 zusammen eingespielt.