Konzert, Roxxy's Blog

Inglorious live im Strom/München

Eine Lehrstunde in Leidenschaft und Hingabe!

Eigentlich bin ich immer noch sprachlos… was haben Inglorious da gestern abgeliefert? Besser kann man die Songs nicht umsetzen. Es hat nur so von Leidenschaft und Hingabe gesprüht – gewöhnt besser mal an diese beiden Begriffe, die kommen noch ein paar mal zum Einsatz – zu recht!!!

Beim fotografieren musste ich kurzen Prozess machen, dass mir überhaupt ein paar Schüsse gelungen sind bei dem Licht ist ein kleines Wunder:-) Allerdings war das schummrige Licht der perfekte Rahmen zum Sound von Inglorious.

Drew Lowe und Colin Parkinson

Kurzen Prozess machten auch Inglorious, selten so eine kurze Umbaupause erlebt, kaum Zeit gehabt einen Schluck von meinem Bier zu nehmen.

Gestern war überhaupt einiges anders: vom Publikum kannte ich gerade mal eine handvoll Leute, da hätte ich mehr bekannte Gesichter erwartet. Das Durchschnittsalter war überraschenderweise sehr niedrig, ich dachte ich habe mich auf eine Uni-Veranstaltung verlaufen. Auch wenn ich nicht dabei war, so fühlte ich mich gestern ein bisschen wie auf einer Zeitreise in die 70er und das lag nicht nur an der Band und der Musik, da waren äußerst bunte Gestalten im Publikum, wenn der junge Robert Plant ums Eck gekommen wäre, dann hätte es mich nicht gewundert.

Sehr positiv übrigens: kaum Handys in der Luft, dass es so was – gerade bei sehr jungem Publikum – gibt hättet ihr wohl auch nicht gedacht? Das hat vermutlich das Zeitreisegefühl noch mehr verstärkt.

Ist es ungerecht wenn mein Review kurz ausfällt? Ich glaube nicht, denn die paar Worte sagen alles, da muss ich nicht noch mehr Superlative einbauen um euch davon zu überzeugen, dass ihr was verpasst habt, wenn ihr gestern lieber in der kuschelig warmen Wohnung geblieben seid.

Es ist unfair einzelne Musiker herauszuloben, denn jeder lebte die Songs mit enormer Hingabe und Leidenschaft, allen voran Sänger Nathan James.

Nathan James

Nathan James

Wer mich auch total in den Bann gezogen hat: Schlagzeuger Phil Beaver – möglicherweise die Geheimwaffe der Band. Sein Spiel ist sehr trocken und hart und exakt auf den Punkt, was man bei dieser Art der Musik gar nicht erwartet und genau das ist das Besondere.

Setlist

Roxxymeter: 6 Roxxys, was sonst! Es war alles perfekt und von so viel Herzblut und Leidenschaft geprägt, besser geht es nicht. Wer seine Songs so lebt und liebt, der macht alles richtig. Auch das Outfit der Jungs ist auf den Sound abgestimmt und versprüht den Flair von 70ies-Romatik. Das Sakko von Nathan James hätte zwar gerne noch ein Bügeleisen gesehen vor der Show, aber in den 70ern war glaub ich eh alles etwas knittriger und nicht so glatt.