Konzert, Roxxy's Blog

ROCK OF AGES 2017 – Tag 2


Am Tag 2 werde ich mal wieder dem Spruch gerecht, der vermutlich mal auf meinem Grabstein stehen wird: „Hat sich immer sehr bemüht“, denn obwohl ich halbwegs ausgeruht und komplett unverkatert bin, schaffe ich es erst zum letzten Song der Sons of Sounds auf den Festplatz.

Um die etwas eigentümliche Mikroständerdeko von Sänger Roman Beselt zu bewundern hat es gerade noch gereicht, aber für mehr leider nicht mehr.


DARE

Danach geht es weiter mit Dare, und es ist jetzt auch schon etwas voller geworden auf der Wiese. Zum Glück ist auch der Sound besser als am Tag zuvor, und so lässt sich geniessen was da von der Bühne herunterkommt.

Musikalisch klasse gemacht mit schönen Melodien, die einen mal wegtragen und zum träumen verleiten, und dann wieder dazu einladen wie Michael Flatley über den Rasen zu hopsen.

Das Keyboard ist angenehm zurückhaltend, wie überhaupt dieses Attribut für die ganze Band zutrifft. Gitarrist Vinny Burns versteht sein Handwerk, und ist so in sein Spiel vertieft, dass er erst zum Ende des Sets ein wenig auftaut und zu lächeln beginnt.

Auch wenn Dare schon etliche Jahrzehnte auf dem Buckel haben, so wird immer noch neue Musik produziert und die Tatsache, dass ein guter Teil der Setlist aus dem aktuellsten Album bestritten wird zeigt, wie überzeugend das Material ist.

Bei der Stimme von Darren Wharton fehlt für meinen Geschmack etwas der „Wumms“, aber auch hier trifft vielleicht einfach die englische Zurückhaltung zu.

Insgesamt eine sehr sympathische Band, die sehr viel Beifall einheimst und es ist deutlich zu spüren, daß keiner im Publikum etwas gegen eine Zugabe gehabt hätte.


HARTMANN

Am Samstag liegt eindeutig der Fokus beim melodischen Hardrock und so stehen mit Hartmann auch gleich die nächsten Vertreter dieser Stilrichtung auf der Bühne.

Oliver Hartmann hat so viele verschiedene Sachen am Laufen, daß man sich fragen kann, ob er morgens überlegen muss, was denn am Abend ansteht? 😉

Im letzten Jahr stand er mit Avantasia in Seebronn auf der Bühne und 2017 lässt er es mit der Band krachen, die seinen eigenen Namen trägt.

Und daß man sich was traut zeigt der Umstand, daß mit 3 Songs vom zuletzt erschienen Album Shadows and Silhouettes begonnen wird.

Kann man machen, aber wenn wir schon alle wie die Hippies auf der Wiese liegen, hätte ich eher When Your Mama Was A Hippie gewählt.

Da Hartmann aber egal mit welcher Setlist ein Garant für Qualität sind wird eine ganz feine Show geboten mit perfekten Backing Vocals und Harmonien, und Markus Kullmann als dem Mann, der bei den heissen Temperaturen am Schlagzeug den härtesten Job hat.

Olli Hartmann hat nicht nur eine charakteristische, kräftige Röhre, sondern versteht es auch gut gelaunt mit dem Publikum umzugehen.

Da ist es direkt ein wenig schade, daß er mit Gitarre und Gesang auf einer Stelle „festgebunden“ ist, und so der Schritt hin zur Bühnenkante oder gar auf den Egowalk, wie Eric Fish den Laufsteg nannte, verwehrt bleibt.

Mit All My Life steht etwa in der Mitte des Sets mein persönlicher Favorit auf dem Programm, bei dem sich automatisch meine Füße verselbständigen, und dabei bleibt es auch, bis der letzte Ton des Auftritts erklingt.

(Setlist: Irresistible, I Would Murder For You, High On You, The Sun’s Still Rising, Right Here Right Now, After The Love Is Gone, All My Life, Alive Again, Don’t Give Up Your Dream, Listen To Your Heart, Out In The Cold)


FAIR WARNING

Wenn ich es richtig auf dem Radar habe, dann haben sich Fair Warning 5 Jahre Zeit gelassen seit ihren letzten Auftritten in Deutschland. Aber wenn der Prophet im eigenen Land nichts gilt, dann geht er halt dahin wo er gehört wird, und im Falle Fair Warning ist das Japan, wo die Band von Anfang an einschlug.

Neben dem stimmgewaltigen Sänger Tommy Heart, der nicht nur mit seiner sympathischen Ausstrahlung das Publikum begeistert, sondern auch durch das rockstarmässige Outfit gefällt, wirken die Herren an den Instrumenten direkt etwas blass.

Was aber nicht auf die musikalische Darbietung abfärbt, die Songs, mit dem Schwerpunkt auf älteren Klassikern, kommen perfekt und souverän.

Deutschland ist sicher nicht gerade eine Hochburg für Melodic Rock, aber dass diese Musikrichtung auch in unseren Breitengraden ihre Anhänger hat, zeigt sich beim ROCK OF AGES, wo einige Fans extra wegen Fair Warning angereist sind. Und für diese Damen und Herren hat sich der Trip in jedem Fall gelohnt, wie an den strahlenden Gesichtern abzulesen ist.


HARDLINE

Meinereiner freut sich dann eher auf Hardline, die zwar auch in das Melodic Rock Genre fallen, die ich aber als nicht ganz so weichgespült empfinde. Denn einen Shot of Adrenaline könnte ich nun auch gut gebrauchen, und den gibt mir Sänger Johnny Gioeli wie mit einem Kübel, so sehr dreht er auf.

Mit Axel Rudi Pell habe ich ihn schon einige Male gesehen und weiss natürlich, dass er ein sehr guter Frontmann und Sänger ist, aber Hardline fehlten mir noch auf meiner Liste und so entfesselt habe ich den guten Mann noch nie gesehen! Da steckt in der eigenen Band vielleicht doch etwas mehr Herzblut drin.

Den Anfang macht Where Will We Go From Here vom 2016er Album Human Nature, gefolgt von der Poserhymne Takin‘ Me Down.

„It doesn’t have to be fuckin‘ perfect, but we must make you feel the rhythm“, sagt Mr. Gioeli, und ja, wir spüren tatsächlich etwas, aber nicht nur den Rhythmus, sondern auch wieder das Bassgebrumm, das direkt vor der Bühne unerträglich ist.

Johnny gestikuliert zu Anfang noch herum wegen des Keyboardsounds, aber dieser fällt längst nicht so ins Gewicht wie das Dröhnen in den Ohren.

Stamm-Basserin Anna Portalupi ist in Seebronn nicht dabei, sie wird souverän vertreten von Alex Jansen, der sich aber dezent im Hintergrund hält.

Take You Home ist ebenfalls ein neuer Song und wird im Duett gesungen nur mit Keyboard-Begleitung durch Alessandro Del Vecchio. Die beiden Stimmen im Doppelpack kommen hammermässig gut, so daß dieser Song für mich einen der Höhepunkte des Auftritts ist.

Es ist ganz klar Johnny’s Band, er bestimmt das Geschehen, so wie er mit ausgebreiteten Armen und weit aufgerissenen Augen über die Bühne fegt und jeden Titel pantomimisch mitzuerleben scheint.

Aufgefallen ist mir ein recht häufiger und offensichtlicher Blick auf das am Mikroständer festgemachte Tablet und falls dort die Texte wiedergegeben werden, so würde mich das doch etwas wundern, daß er diese Unterstützung benötigt.

Insgesamt liegt der Schwerpunkt der Setlist auf dem Hitalbum Double Eclipse, und da bleiben keine Wünsche offen.

Rhythm From A Red Car bildet den Abschluss unter dieses energiegeladene Set und jetzt freue ich mich noch etwas mehr auf den nächsten Auftritt von Hardline in unseren Breiten, der beim H.E.A.T. Festival im Dezember in Ludwigsburg stattfinden wird.

(Setlist: Where Will We Go From Here, Takin‘ Me Down, Dr. Love, Take You Home, Fever Dreams, Life’s A Bitch, Hot Cherie, Rhythm From A Red Car)


BLUES PILLS

Die Melodic Rock Kette wird unterbrochen von der nächsten Band. Die Blues Pills sind mal wirklich etwas ganz anderes! 2011 hat das Schicksal die Wege einiger junger Leute unterschiedlichster Herkunft kreuzen lassen, die sich in der Musikwelt der 60er und 70er zuhause fühlen, und sich alsbald zusammentaten ihre musikalische Botschaft in die Welt zu tragen.

Der Bandname führt einen etwas in die Irre, denn tatsächlich ist der Sound gar nicht so bluesig, vielmehr ist es ein komplett eigenständiger Sound, der sich aus den 70ern bedient, diese aber nicht kopiert.

Wofür andere Bands viele Jahre brauchen ging bei ihnen sogar recht flott und mit einem Plattenvertrag ausgestattet werden sie seither als Newcomer gefeiert, die es selbst in die Gala geschafft haben.

Irgendwie scheinen sie mit ihrem Mix aus Blues meets Krautrock mit psychedelischen Einflüssen einen Nerv getroffen zu haben, der zum Zeitgeist passt.

Das ist nicht zuletzt natürlich dem Aushängeschild der Band, Sängerin Elin Larsson, zu verdanken, dem Prototyp einer blonden Schwedin.

Schaut man sich die Band als Gesamtheit auf der Bühne an, so fühlt es sich an wie eine Zeitreise in die 70er. Das Bandlogo, die Klamotten, die Frisuren, die Instrumente, bis hin zum Backdrop, bei dessen Anblick einem schwindlig werden kann, das passt einfach alles unfassbar gut zusammen.

Vom Hype erfasst habe ich die letzten Jahre wirklich versucht Zugang zu dieser Band zu finden, aber zugebenermaßen kann ich nach wie vor nicht mit vielen Stücken wirklich etwas anfangen, und als es mit Lady in Gold losgeht bin ich noch nicht wirklich begeistert, obwohl es schwer ist nicht zumindest mit den Füßen zu wippen .

Mehr als nur mit den Füßen wippt die hyperaktive Elin Larsson, die offenbar ein Faible für kurze Latzhosen hat, und kaum eine Sekunde stillsteht. Wie sie barfuß über die Bühne springt wird unsereins vom Zuschauen schon schlapp! 🙂

Ein Song darf natürlich in der Setlist nicht fehlen und das ist High Class Woman, ein Stück das mir tatsächlich so richtig gefällt.

Die Bühnenpräsenz kann man der gesamten Band nicht absprechen und als sie beim letzten Stück Devil Man weit mit ihrer Stimme ausholt und dann die Instrumente einsetzen, kann auch ich mich einer gewissen Faszination nicht entziehen.

Wenn es einer Band zuzutrauen ist Massen zu erreichen, und sich dabei trotzdem von der eingängigen Masse abzuheben, dann sind es die Blues Pills!


PRETTY MAIDS

Als nächstes steht eine meiner Lieblingsbands auf dem Programm, die Pretty Maids aus Dänemark. Damit dürfte es sich dann auch so ziemlich um die härteste Band des gesamten Billings handeln, auch wenn die hübschen Mädels viele sehr melodische Perlen in ihrem Back Catalog haben.

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß sie die Setlist etwas auf das ROCK OF AGES abstimmen würden, aber das war gar nicht mal der Fall.

Zuletzt hatte ich Pretty Maids im Frühjahr gesehen und da musste man leider feststellen, daß die Stimme von Ronnie Atkins ziemlich gelitten hat, und es war zu hoffen, daß er sich wieder etwas erholt. Das ist auch tatsächlich passiert, so daß er in Seebronn wieder gut in Form ist.

Und als erstes fällt mir doch tatsächlich auf, daß Ronnie Atkins offenbar eine neue Bühnenhose hat. Beim Überlegen wieso ich das überhaupt bemerke, stelle ich fest, daß ich Ronnie Atkins entweder mit Avantasia oder mit Pretty Maids mehr als zehn Mal während der letzten drei Jahre gesehen habe.

Aber Pretty Maids ist einfach eine Band von der ich nicht genug bekommen kann. Daher kann ich im Grunde auch nichts über die Publikumsreaktionen sagen, denn ich werde von der Musik völlig absorbiert.

Die Stagemoves von Rene Shades sehen so dermaßen nach Nikki Sixx aus, dass ich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlage, und das Zuschauen doppelt Spaß macht. Und das sogar ganz ohne neue Hose 🙂

Die Setlist pflügt sich quer durch das gesamte Schaffen der Band, vom aktuellsten Album wird allerdings nur Bull’s Eye berücksichtigt.

Natürlich geht es nicht ohne die Hits des ersten Albums, und so kommen Back To Back und Red, Hot And Heavy direkt hintereinander.

Dabei hätte ich mir doch so sehr Waitin‘ For The Time gewünscht! Aber man kann halt nicht alles haben.

Ronnie Atkins glänzt mit seinen Deutschkenntnissen, aber über das Wort Kacknasen geht es nicht weit hinaus, und wer in letzter Zeit mal Tobi Sammet gesehen hat, der weiß auch wer ihm dieses Wort beigebracht hat.

Ken Hammer jedenfalls scheint es lustig zu finden, denn er grinst die ganze Zeit vor sich hin.

Im Hinblick auf Publikumsreaktionen habe ich mir während des Titels Yellow Rain die Notiz gemacht, daß man dafür früher den Löwen zum Fraß vorgeworfen worden wäre. Ob das jedoch auf meinem Mist gewachsen ist, oder das ein Satz von Ronnie Atkins war, vermag ich nicht mehr zu sagen.

Den Löwen zum Fraß vorwerfen könnte man auch den Menschen, der für den Sound zuständig ist, denn einmal mehr schlägt einem das Bass-Gewummer auf den Magen.

Natürlich darf auch Little Drops Of Heaven nicht fehlen und auch wenn es ein perfekt gemachter Song ist, ist es gleichzeitig der Titel bei dem ich mich ärgere, wenn ich anfange mitzusingen. Denn eigentlich ist mir das zu seicht und zu poppig. Trotzdem muss ich natürlich zugeben, daß er einer DER Publikumsrenner ist.

Der Schlusspunkt wird mit dem Kracher Future World gesetzt, auf den eigentlich noch ein i-Tüpfelchen gesollt hätte, aber man signalisiert der Band daß Schluss ist und so gibt Ronnie Atkins mit leicht enttäuschtem Schulterzucken das Mikro ab.

Aber ein Song hin, ein Song her, ein Auftritt von Pretty Maids ist immer zu kurz, daher freue ich mich jetzt schon auf die nächste Headlinertour.

(Setlist: Mother Of All Lies, Kingmaker, Back To Back, Red, Hot And Heavy, Yellow Rain, Rodeo, I.N.V.U., Bull’s Eye, Little Drops Of Heaven, Future World)


Bei Marillion gebe ich zu, dass ich einer der typischen Hörer bin, die die Misplaced Childhood bei Erscheinen rauf und runter gehört haben, aber danach war dann auch ziemlich schnell Schluss.

Und selbst bei der zugehörigen Tour bin ich damals in der Eissporthalle in Frankfurt früher gegangen, weil ich mich schlichtweg gelangweilt habe. Das war mir alles zu perfekt und steril.

Im Vorfeld war bekannt geworden, daß man genau diese Hitscheibe komplett außen vor lassen würde und stattdessen das in 2016 erschienene Machwerk Fuck Everyone And Run komplett spielt.

Zugegeben ein Album, das seit mehr als 15 Jahren eine Charts-Platzierung unter den ersten 10 erreichen konnte, aber von dem Bestreben das Publikum zufriedenzustellen spricht das nicht. Eine solche Entscheidung mag bei einem Headliner-Konzert noch nachvollziehbar sein, wo das Publikum nur wegen dieser Band auf der Matte steht. Aber bei einem Festival kann man wohl kaum erwarten, daß die Masse in Begeisterungsstürme ausbricht, wenn nur wenige Experten mit dem Material vertraut sind.

Zwar bin ich nicht gerannt, sondern gemächlich geschritten, aber Marillion musste daher einer Essen- und Ausruhpause weichen.


SAGA

Daher ging es für mich erst mit Saga weiter, dem Headliner am Samstag. Diese Show war etwas ganz besonderes, da Saga ihren Abschied von der Bühne bekanntgegeben haben und in Seebronn somit ihre vermutlich letzte Festivalshow gespielt haben.

Nun sind Saga sicher keine typische Festivalband, aber trotzdem haben sie es geschafft die Menge in ihren Bann zu ziehen, was nicht zuletzt an der überragenden Stimme eines Michael Sadler liegt. Dazu kommt eine Ausstrahlung, die mit Worten nicht zu erklären ist. Zumindest auf der Bühne wirkt dieser Mann wie ein Riese.

Ein junger Hüpfer ist er ja auch nicht mehr, aber seine Stimme kommt dermaßen klar und kann sich so vielseitig ausdrücken, dass er alle die, die Stimmprobleme von vornherein auf ihr Alter schieben Lügen straft.

Auch wenn die Setlist natürlich genau wie im letzten Jahr aus den Songs der Alben gespeist wird, die in Deutschland kommerziell am erfolgreichsten waren, und darüber hinaus noch eine Handvoll mehr, fesselt mich die Show in diesem Jahr um einiges mehr.

Und endlich bekommen wir auch einen klaren Sound ohne Gewummer zu hören, mag vielleicht auch daran liegen, dass der Schwerpunkt eher auf den 3 Keyboards liegt, die zusammen mit den Drums und den e-Drums wie eine Armada auf der Bühne thronen und den für Saga charakteristischen Klang produzieren.

Die Ansagen macht Michael Sadler teilweise auf deutsch, was seinen Sympathiebonus noch einmal steigert.

Saga sind musikalisch aber zweifellos komplex und so ist das möglicherweise der Grund, dass es nach etwa einer Stunde zumindest vor der Bühne erheblich leerer wird. Doch die verbliebene Menge feiert die Band weiter frenetisch ab, insbesondere da der zweite Teil von Humble Stance, der Hymne aller barfüßigen Ausdruckstänzer eingeläutet wird.

So hält sich die ausgelassene Stimmung bis zum Ende der zweiten Zugabe, und mit Social Orphan ist die fulminante Abschiedsparty vorbei.

(Setlist: Take A Chance, On The Loose, How Long, Give ‚Em The Money, Help Me Out, Keep It Reel, Time’s Up, Will It Be You?, Book Of Lies, Careful Where You Step, Mouse In A Maze, What’s It Gonna Be?, On The Air, Someone Should, Humble Stance, Scratching The Surface, You’re Not Alone, Don’t Be Late, The Flyer, Wind Him Up, Social Orphan)


Bericht: Gunda Markert