Interview, Roxxy's Blog

Zu Gast auf Roxxy’s Rock Couch: Erik und Magnus von Eclipse (Teil 1)

Erik und Magnus von Eclipse haben kürzlich auf meiner Rock Couch platz genommen. Da das Interview sehr ausschweifend und umfangreich wurde habe ich mich entschieden es in zwei Teile zu trennen. Im ersten Teil geht es um die professionelle Sicht der Dinge und im zweiten Teil dann ein bisschen privates und spaßiges. Das heißt jetzt aber nicht, dass der erste Teil staubtrocken und todernst war, es soll lediglich eine thematische Trennung sein. Spaß hatten wir von der ersten bis zur letzten Sekunde, wie diese Bilder hier eindeutig beweisen.

Und weil ich ja keine Mühen scheue, habe ich euch hier sogar stichpunktartig eine kleine Zusammenfassung geschrieben:

  • Die erste Single von „Monumentum“ auszuwählen löste große Diskussionen aus. Bisher war es immer so, dass sie DEN einen Song hatten, der die erste Single werden sollte. Dieses mal hatten sie ganze sieben Songs, die zur Auswahl standen. Ein echtes Luxus-Problem.
  • Wie geht man denn überhaupt mit der Reihenfolge der Songs um? Das kommt darauf an wie man das Album sieht. Denkt man mehr in CD oder gar in Vinyl. Wenn man in Vinyl denkt hat man nämlich zwei „erste“ Songs. Und auf gar keinen Fall fängt man eine CD mit einer Ballade an.
  • Da waren wir auch schon beim Stichpunkt: Balladen. Erik dachte früher immer, dass es tatsächlich eine Art Gesetz ist und jedes Album muss auch eine Ballade haben. Balladen sind wichtig, alleine schon wegen der Frauen:-)
  • Natürlich wollte ich von den beiden wissen welches ihre persönlichen Lieblingssongs auf „Monumentum“ sind (dazu müsst ihr euch jetzt aber schon die Mühe machen und selbst herausfinden welche Nummern das sind).
  • Ich finde ja Eclipse sind unfassbar talentiert was das Songwriting angeht. Da muss ich mich unweigerlich fragen, ob man so was schlichtweg im Blut hat: sehr talentiert zu sein ist gar nicht von so großem Vorteil, denn man könnte dabei vergessen richtig hart zu arbeiten, denn harte Arbeit ist das A und O des Erfolgs.
  • Wie ist denn das eigentlich mit den Lyrics? Haben die einen tieferen Sinn? Haben sie zwar eigentlich immer, aber in erster Linie geht es um die Musik, denn man kann keine tiefgründigen Lyrics zu einem „cheesy“ Rocksong singen.
  • Wie wichtig ist das Stageoutfit? Das ist definitv wichtig, denn auf der Bühne verwandelst du dich in den Rocker. Du kannst nicht in den selben Klamotten auf die Bühne gehen, die du trägst wenn du deine Kinder vom Kindergarten abholst. Magnus würde sich in Sportklamotten auf der Bühne einfach nur furchtbar fühlen. In diesem Zusammenhang wurde das Outfit von Bruce Dickinson ein bisschen auseinander genommen.
  • Auch der Dauer-Aufreger „Handy am Konzert“ kam zur Sprache. Es ist total schlimm, weil die Leute vom Gig ja gar nichts mehr mit bekommen. Aber auf der anderen Seite spornt es auch an, denn man kann sich einfach keinen schlechten Tag mehr erlauben, denn am nächsten Tag kann es jeder auf YouTube sehen.
  • Und zu guter Letzt wurde ich bezüglich Schweden noch eines besseren belehrt. Ich dachte bisher immer, in Schweden zu leben muss doch absolut traumhaft sein, da ja so viele tolle Bands aus Schweden kommen. Tja, weit gefehlt. Bands in Schweden haben es unheimlich schwer, weil ja die Konkurrenz unfassbar groß ist, das spornt einen zwar an besser als die anderen zu sein, aber es ist kein Zuckerschlecken. Und wenn du als Fan nach Schweden kommst, dann kannst du großes Pech haben, denn die meisten Bands treten ja nicht in Schweden auf, denn sie sind irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs.

Ich hoffe ich hab euch mit dieser groben Zusammenfassung neugierig auf das Interview gemacht. Nehmt euch die Zeit, es ist wirklich sehr kurzweilig und absolut hörenswert!!!