Alle Artikel in: CD-Tipp

WOLFEN RELOADED – Changing Time

Lauschangriff – KW 26/18 WOLFEN RELOADED – Changing Time (Volcano Records, VÖ 22.06.2018) Obwohl die Anfänge von WOLFEN RELOADED bis in die Mitte der 80er zurückreichen (damals noch unter dem Namen WOLFEN) und ich seit jeher ein ausgemachter Kenner der südostbayrischen Rockszene bin, ist mir der Traunsteiner Vierer erst seit dem Frühjahr 2014 ein wirklich fester Begriff, als nämlich bekannt wurde, dass WOLFEN RELOADED das ‚Friends Of Metal’-Festival eröffnen würden. Dieser Tage veröffentlichen die Mannen um Sänger Christian Freimoser mit „Changing Time“ nun endlich auch ihr Debütalbum. Seit besagtem Festival bin ich vom progressiv beeinflussten Melodic Rock und Metal-Sound sowie auch von der mitreißenden Live-Qualität der Band ziemlich beeindruckt. Selbiges untermauert das Quartett gut 4 Jahre später mit ihrer mir nun vorliegenden, 10 Songs umfassenden CD abermals gewohnt tatkräftig. Den Beginn einer sehr abwechslungsreichen und spannenden Scheibe markiert das unglaublich gewandte „Amazing“. Eine Nummer, die mich – gepaart mit einem Hauch von LED ZEPPELIN – ein wenig an die progressiven Highlights von IRON MAIDEN erinnert. Während der ‚schleppende’ Groover „All The Heroes“ mit eingängigen Melodien …

MAGICAL HEART – Another Wonderland

Lauschangriff – KW 22 & 24/18 MAGICAL HEART – Another Wonderland (Fastball, VÖ 01.06.2018) Als PIERROT/ HAMMERSCHMITT-Fan der ersten Stunden hat mich 2014 die Ankündigung, dass sich Gitarrist Gernot Kroiß bei MAGICAL HEART (zu Beginn unter dem Namen QUO VADIS und im Dezember 2017 ‚umfirmiert’) ein weiteres musikalisches Standbein gesucht hat, mächtig neugierig gemacht. Ein Jahr später folgten auch gleich die ersten „Handmade Demos“, die schon erahnen ließen, dass hier etwas richtig Großes am ‚Heranwachsen’ ist. Dieser Tage kommt nun endlich das – nicht nur von mir – heißwartete Debüt der Münchener Melodic Hard Rocker in den Handel. „Another Wonderland“ wartet mit 11 hochkarätigen Hymnen auf, die sofort ins Ohr gehen und unweigerlich zum Mitrocken animieren. Schon bei den eingangs genannten Demos ist mir der facettenreiche Gesang von Christian Urner überaus positiv aufgefallen, der auf dem Debüt nun vollends zum Tragen kommt. Zudem schüttelt Gernot Kroiß nahezu mühelos in fast jedem Song ein bestechendes Gitarrensolo nach dem anderen aus dem Ärmel und die Rhythmus-Fraktion (Robert Frenz/ Bass; Charly Barth/ Schlagzeug) treibt versiert mit gewaltigen Groove …

Amorphis – Queen Of Time

Das Album der Woche – KW 21/2018 Amorphis – Queen Of Time (Nuclear Blast Records, V.Ö. 18.5.2018) Die Finnen Amorphis zählen seit Anfang der 90er-Jahre zum festen Bestandteil der internationalen Düster-Metal-Szene. Am Anfang noch eher dem Death Metal zugeordnet, sorgte man vor allem 1994 mit dem Zweitwerk „Tales From The Thousand Lakes“ und dem Hit „Black Winter Day“ für Aufsehen, als man die Death-Metal-Wurzeln mit düsterrockigen Melodien, finnischer Folklore und Texten aus dem Nationalepos „Kalevala“ verband.

Follow The Cipher – Follow The Cipher

Das Album der Woche – KW 20/2018 Follow The Cipher – Follow The Cipher (Nuclear Blast Records, V.Ö. 11.5.2018) Follow The Cipher werden mit ihrem Female Fronted Melodic Epic Modern Metal polarisieren, soviel steht fest! Follow The Cipher werden mit ihrem Debut-Album aber auch einschlagen wie eine Bombe, dessen bin ich mir sicher! Follow The Cipher stammen aus Falun in Schweden, ebenso wie die gefeierten wie gleichzeitig auch umstrittenen Bombast-Metaller von Sabaton. Follow The Cipher wurden von Gitarrist und Songwriter Ken Kängström gegründet, der auch schon für eben jene Sabaton einige Songs geschrieben und produziert hat. Und Follow The Cipher bewegen sich musikalisch im Umfeld von Bands wie Battle Beast, Nightwish oder auch Amaranthe.

MICHAEL SCHINKEL’S ETERNAL FLAME – Smoke On The Mountain

Lauschangriff – KW 20/18 MICHAEL SCHINKEL’S ETERNAL FLAME – Smoke On The Mountain (Rock Of Angels Records, VÖ 18.05.2018) Bis vor knapp einem Jahr hätte ich nicht damit gerechnet, dass mir irgendwann noch einmal ein neues Album von ETERNAL FLAME zur Besprechung bzw. zum ‚Lauschangriff’ auf den Schreibtisch flattern würde. – Doch unverhofft, kommt oft! Sage und schreibe 15½ Jahre nach ihrem letzten Album „King Of The King“ kommen die Münchner um Bandleader und Flitzefinger Michael Schinkel nun mit dem Nachfolger „Smoke On The Mountain“ stärker als jemals zuvor ums Eck. – Was aber keinesfalls heißen, dass die Debütscheibe „Desire“ oder gar „King Of The King“ schlechte Alben gewesen wären. – Nein, ganz im Gegenteil! – Aber man hört dem neuen Album zu jeder Sekunde an, dass es einfach mehr Zeit hatte um zu Reifen. Dass Michael Schinkel ein YNGWIE MALMSTEEN-Jünger vor dem Herrn ist, als auch dem Sound von RAINBOW und DEEP PURPLE keinesfalls abgeneigt ist, daraus hat der Gitarrist und Songwriter noch nie einen Hehl gemacht, und dies ist natürlich auch auf „Smoke …

Kobra And The Lotus – Prevail II

Das Album der Woche – KW 18/2018 Kobra And The Lotus – Prevail II (Napalm Records, V.Ö. 29.4.2018) Mit dem letztjährigen, ihrem vierten Album „Prevail I“ konnten die Kanadier Kobra And The Lotus ordentlich durchstarten. Die Erfolgsformel waren im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen rockigere, melodiöser und moderner klingende Songs wie der Singlehit „You Don’t Know“ oder die Mega-Ballade „Light Me Up“, die die Band unter ihren klassischen Heavy Metal-Headbangerstoff mischten und damit ein rundum abwechslungsreiches Album kreierten.

CRYSTAL BALL – Crystallizer

Lauschangriff – KW 17/18 CRYSTAL BALL – Crystallizer (Massacre Records, VÖ 27.04.2018) Dieser Tage veröffentlichen CRYSTAL BALL ihr mittlerweile 10. Studioalbum „Crystallizer“, welches zugleich das vierte Album mit Steven Mageney am Mikro darstellt. Seit ihrem Comebackalbum „Dawnbreaker“ haben sich die Schweizer kontinuierlich weiterentwickelt und mit ihrer letzten Scheibe „Déjà Voodoo“ die Latte verdammt hoch gelegt, die es nun mit der Jubiläumsscheibe nochmals zu überqueren gilt. Gleich mit dem Opener und Titeltrack legen die Mannen um Gitarrist Scott Leach verheißungsvoll im knackig-fesselnden Uptempo-Bereich los. Gefolgt von dem nicht minder gefälligen Midtempo-Rocker „Curtain Call“ und dem geschmeidigen Stampfer „Alive Forever More“. Meine persönlichen Favoriten sind allerdings das locker und beschwingt rockende „Crazy In The Night“ sowie der lässige Ohrwurm „Gentleman’s Agreement“. Auf einer mit Highlights gespickten Scheibe zwingen sich außerdem das flotte „Beauty In The Beast“, welches stellenweise Vergleiche zu RUNNING WILD zulässt, und die gelassen-majestätische Hymne „Symphony Of Life“, mit welcher das Album seinen krönenden Abschluss feiert, als weitere Anspieltipps auf. Überdies hinaus erwarten den geneigten Fan auf der Digipak-Edition von „Crystallizer“ noch zwei exzellenten Bonustracks: zum einen …

BONFIRE – Temple Of Lies

Lauschangriff – KW 16/18 BONFIRE – Temple Of Lies (AFM Records, VÖ 13.04.2018) Es ist gerade mal ein Jahr her, dass BONFIRE mit „Byte The Bullet“ ein ziemlich geiles Album veröffentlicht haben und schon stehen sie mit dem nächsten Killer in den Startlöchern. – Um es gleich zu Beginn vorwegzunehmen: Auf „Temple Of Lies“ setzen die Mannen um Band-Urgestein Hans Ziller den auf dem Vorgänger eingeschlagenen Weg konsequent und aussichtsreich fort. Eröffnet wird „Temple Of Lies“ mit dem quirligen Intro „In The Beginning“, das uns mit einer unglaublichen Coolness auf den grandios vorwärtspreschenden Titeltrack, in dem Sänger Alexx Stahl gelegentlich in die Sphären des jungen Rob Halfords vorstößt, einstimmt. Gefolgt von „On The Wings Of An Angel“, einer bedingungslos eingängigen Hymne, die sich bereits beim ersten Hören vehement in den Gehörgängen festsetzt und dem lässig vor sich hinstampfenden Groover „Feed The Fire“. Außerdem haben BONFIRE mit „Comin’ Home“ eine Hammerballade produziert, die sich in punkto Gänsehaut- und Hitfaktor hinter solchen Klassikern wie „You Make Me Feel“ oder „Who’s Foolin’ Who“ überhaupt nicht zu verstecken braucht. …

SLEARS – Turbulent Waters

Lauschangriff – KW 12/18 SLEARS – Turbulent Waters (CE Promotion, VÖ 23.03.2018) Ein Album, dem ich schon seit vielen Monaten gespannt entgegenfiebere ist die neue Scheibe von SLEARS. Bereits mehr als 4 Jahre sind seit ihrem starken Debüt „Far Away From Getting Somewhere“ ins Land gezogen. Nachdem uns die Schlierseer Ende November mit der Single „Haven“ schon einen kleinen Vorgeschmack kredenzt haben, gibt’s ab 23. März mit „Turbulent Waters“ endlich die geballte Ladung. – Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gleich nach dem atmosphärischen Intro „Anchors“ lichtet der Fünfer furchtlos die Anker und prescht mit dem konsequent vorwärts rockenden „Freefall“ unaufhaltsam in wahrlich tobende Gewässer. Erfasst von den „Turbulent Waters“ grooven sich SLEAR mit donnernden Drums und kantig-kraftvollen Riffs sowie mit mächtig viel Drive und Power in der den rettenden Hafen. Das hmynisch-getragene „Haven“ bildet aber nur einen kurzen ‚Ruhepol’ auf der bewegten Reise durch die stürmische See, denn schon mit dem wuchtigen „S.O.S.“ setzen sie sich wieder den unfügsamen Gewalten der Natur und des Lebens aus. So, oder so ähnlich könnte ich jetzt …

Judas Priest – Firepower

Das Album der Woche – KW 11/2018 Judas Priest – Firepower (Columbia Records, V.Ö. 9.3.2018) The Priest is back! „Firepower“, Judas Priests 19. Studioalbum, ist schlichtweg sensationell! 14 mal geballte Feuerkraft, 14 Songs in einer Qualität, wie man sie nach den doch eher durchwachsenen letzten Alben nicht mehr erwarten konnte. 14 reinrassige Heavy Metal-Tracks, die so derart typisch nach Judas Priest klingen, dass es eine wahre Freude ist!

Michael Schenker Fest – Resurrection

Das Album der Woche – KW 10/2018 Michael Schenker Fest – Resurrection (Nuclear Blast Records, V.Ö. 2.3.2018) Michael Schenker, ex-Scoprions-Gitarrist und genannt „the German Wunderkind“, sorgte 2016 mit einigen Liveshows unter dem Banner „Michael Schenker Fest“ für Aufsehen und ein echtes Staraufgebot. Umso spannender, dass er dieses Projekt nun auch mit „Resurrection“ auf einem Studioalbum mit nagelneuen Songs verewigt.

Necrophobic – Mark Of The Necrogram

Das Album der Woche – KW 9/2018 Necrophobic – Mark Of The Necrogram (Century Media Records, V.Ö. 23.2.2018) Necrophobic aus Stockholm schlugen in der Extrem-Metal-Szene bereits 1993 mit ihrem Debut-Album „The Nocturnal Silence“ ein wie eine Bombe. Das besondere daran: die Schweden pfiffen einfach auf die damals schwelende Rivalität zwischen Black und Death Metal Fans und kombinierten beide Stilrichtungen einfach zu je rund 50%. Das Ergebnis sprach für sich: die rasenden Drums, mächtigen Riffs und opulenten Düstermelodien überzeugten auf ganzer Linie.

Cypecore – The Alliance

Das Album der Woche – KW 8/2018 Cypecore – The Alliance (Vaultroom Records, V.Ö. 16.2.2018) CYPECORE aus Sinsheim konnten sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als sehr gute und einzigartige Liveband erspielen. Ihre Show mit ihren mit leuchtenden LED-Symbolen ausgestatteten Outfits ist futuristisch und natürlich ein Eyecatcher aller erster Güte. Passend dazu die Musik: Harter, moderner Groove Thrash Metal mit viel Industrial und Synthie.

Crucifyre – Post Vulcanic Black

Das Album der Woche – KW 7/2018 Crucifyre – Post Vulcanic Black (Pulverised Records, V.Ö. 9.2.2018) Crucifyre aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm sind im Underground bereits eine gefeierte Nummer. Ihre Mischung aus Old School Death Metal, Celtic Frost, ganz viel Slayer und vereinzelten Clean-Passagen hat vielerorts bereits für Begeisterung gesorgt. Album Nummer drei „Post Vulcanic Black“ führt diese Stilmischung konsequent fort und reizt dabei die gesteckten Grenzen noch ein gutes Stück – vor allem in Richtung Melodie und Atmosphäre – weiter aus.

SAINTED SINNERS – Back With A Vengeance

Lauschangriff – KW 07/18 SAINTED SINNERS – Back With A Vengeance (El Puerto Records, VÖ 16.02.2018) Ziemlich auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem großartigen Debüt werden SAINTED SINNERS dieser Tage mit dem Nachfolger „Back With A Vengeance“ vorstellig. Da das selbstbetitelte Debüt der Band um Ausnahmegitarrist Frank Pané (BONFIRE) und Sänger David Reece (BANGALORE CHOIR) zu meinen persönlichen Lieblingsscheiben des vergangenen Jahres gehört, bin ich natürlich mit sehr hochgesteckten Erwartungen an das neue Werk der Herren herangegangen. Eröffnet wird „Back With A Vengeance“ mit dem überaus dynamischen Hammer-Epos „Rise Like A Phoenix“. Die Nummer ist geprägt von einigen ideenreichen Tempo- und packenden Harmoniewechsel. Es geht über knapp 8min ständig auf und ab, eben fast wie im echten Leben. Gefolgt von der bereits im Vorfeld veröffentlicht Single „Burnin’ The Candle“, einem sehr eingängigen, richtig vorwärts rockenden Song, und dem etwas VAN HALEN-lastigen sowie leicht swingenden Titeltrack. Dieses äußerst energiegeladene  Eröffnungstrio zeigt auch unweigerlich den Hauptunterschied zum Erstling auf. „Back With A Vengence“ ist noch eine ordentliche Schippe gitarrenorientiert als sein selbstbetitelter Vorgänger. Waren die Keyboards auf …

Saxon – Thunderbolt

Das Album der Woche – KW 6/2018 Saxon – Thunderbolt (Silver Lining Music, V.Ö. 2.2.2018) Saxon sind eine lebende Legende! Seit Ende der 70er-Jahre am Start, bildeten sie zusammen mit Iron Maiden und Judas Priest die „großen Drei“ der New Wave of British Heavy Metal. Songs wie „Wheels Of Steel“, „Crusader“ oder „Solid Ball Of Rock“ kennt und liebt jeder Rock- und Metal-Fan und 39 Jahre nach ihrem Debut-Album erscheint mit „Thunderbolt“ das nun sage und schreibe 23. Studioalbum der Band rund um Frontmann Biff Byford und Gitarrist Paul Quinn.

Phil Campbell And The Bastard Sons – The Age Of Absurdity

Das Album der Woche – KW 5/2018 Phil Campbell And The Bastard Sons – The Age Of Absurdity (Nuclear Blast Records, V.Ö. 26.1.2018) Gibt es ein Leben nach Motörhead? Für Gitarrist Phil Campbell muss man diese Frage ganz klar mit Ja beantworten, denn mit seiner neuen Band The Bastard Sons und deren Debut-Album „The Age Of Absurdity“ präsentiert er sich quicklebendig und runderneuert!

MICHAEL VOSS – Remember… Yesterday

Lauschangriff – KW 05/18 MICHAEL VOSS – Remember… Yesterday (Kidroom Music, VÖ 21.01.2018) Mit „Remember… Yesterday“ liegt mir diesmal eine ganz besondere Scheibe zur Besprechung/ zum ‚Lauschangriff’ vor, und dies gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen ist das auf 300 Stück limitierte Soloalbum von MICHAEL VOSS eine reinrassige, aber sehr persönliche Coverscheibe, und zum anderen führen mich die 12 darauf enthaltenen Songs unweigerlich in meine eigene Kindheit zurück, auch wenn sich meine Auswahl vielleicht ein klein wenig anders anhören dürfte. Dass die musikalischen Kindheits- bzw. Jugendtagetage von MICHEAL VOSS (PHANTOM V, MAD MAX, WOLFPAKK, ex-DEMON DRIVE/ CASANOVA) eindeutig in den 70ern liegen, hat er uns schon durch einige pfiffige Coversongs mit seinen verschiedenen Bands (u. a. mit CLIFF RICHARDs „Devil Woman“ in der fetzigen Version DEMON DRIVE) unmissverständlich nahegebracht. Mit „Remember… Yesterday“ hat er sich nun einen langgehegten Traum verwirklicht und huldigt gleich mit einem kompletten Album den Idolen und Songs seiner Jugend: wie etwa DAVID CASSIDY („Rock Me Baby“), JOHN MILES („Remember Yesterday“) oder TERRY JACKS („If You Go Away“). Anhand dieser kleinen Auswahl wird auch schon der …

Audrey Horne – Blackout

Das Album der Woche – KW 3/2018 Audrey Horne – Blackout (Napalm Records, V.Ö. 12.1.2018) Die Norweger Audrey Horne haben sich in den letzten Jahren den Ruf als einer der besten Hardrock-Bands der heutigen Zeit kontinuierlich erspielt. Vor allem ihre energiegeladenen Club-Liveshows mit ihrer beispiellosen Interaktion mit dem Publikum sind legendär und sollte unbedingt jeder mal gesehen haben.

CLAUDIA CANE – Friends

Lauschangriff – KW 03/18 CLAUDIA CANE – Friends (Eigenproduktion, VÖ 01.12.2017) Erstmals bespreche an dieser Stelle ein Album, das durch eine Crowdfunding-Campagne mitfinanziert wurde und seit seiner Veröffentlichung meine sämtlichen Player – sei’s nun zuhause oder unterwegs – blockiert. Die Rede ist von „Friends“, der neuen Scheibe von CLAUDIA CANE und ihrer Band. Nachdem das letzte Album („CC/DC – A true AC/DC remake“) der Münchenerin ein reinrassiges Coverprojekt war, wartet „Friends“ nun mit überwiegend eigenen Nummern bzw. mit Songs auf, die ihr entweder auf dem Leib geschrieben oder für sie brillant umarrangiert wurden. Mit einem Song aus eigener Feder wird der bunt-rockende und mitreißende Reigen auch eröffnet. Das absolut hitverdächtige „Dancing Queen“ (zusammen geschrieben mit ihrem Bruder Andrew Cane) klingt fast so, als wäre sie tatsächlich zusammen mit AC/DC im Studio gewesen. Gefolgt von dem schmissig-rockigen und country-lastigen „Diesel“ sowie der pathetisch-groovenden Hymne „Move On/ Heroes“. Mit dem vom englischen Songwriter und Gitarristen Neil Taylor (TEARS FOR FEARS/ ROBBIE WILLIAMS) geschriebenen „Velvet Ghost“ hat CLAUDIA CANE (hier im Duett mit Billy King) sogar eine Nummer am Start, die …

AMMOURI – Dare To Be Happy

Lauschangriff – KW 02/18 AMMOURI – Dare To Be Happy (Pride & Joy Music, VÖ 12.01.2018) Bisher konnte sich Marina AMMOURI – allem voran in ihren schwedischen Heimat und im angrenzenden Ausland – einen Namen als Songwriterin, Musikproduzentin und Model machen. Dieser Tage veröffentlicht sie nun ihr Debüt „Dare To Be Happy“ und das hat’s gehörig in sich. Als Appetizer wurde bereits Ende Oktober 2017 die Single „Monster Of Your Own Creation“ veröffentlicht. – Ein düster groovender Tanzbodenstampfer, der einem 4½ min Gänsehaut pur beschert. Man stelle sich nur die sinnlich-anrüchige Stimme von AMANDA LEAR gepaart mit der unbändigen Power und Energie von DORO vor. Deutlich heftiger und kantiger geht’s allerdings beim Opener „Fill Your Heart With Love“ zur Sache, das u. a. im Hintergrund mit dezent eingestreuten, orientalisch anmutenden Orchesterparts Akzente zu setzen weiß. Die eh schon recht – im positivsten Sinne des Wortes – eigenwillige Stilrichtung wird bei „Manipulation“ noch mit einem Hauch Dramatik verfeinert, die den Fans von JUTTA WEINHOLD nicht ganz fremd sein dürfte. Als weitere vereinnahmende Überzeugungsargumente drängen sich der Titeltrack, welcher ziemlich tempovariabel sowie …

BOWMEN – Mission 27°59’17“N 86°55’31“E

Lauschangriff – KW 51 BOWMEN – Mission 27°59’17“N 86°55’31“E (Eigenproduktion, VÖ 01.12.2017) Den Stammzuhörern meiner Sendungen dürfte bisher nur schwerlich entgangen sein, dass mein Hauptohrenmerk der deutschen Rock- und Blues-Szene gehört – insbesondere natürlich derer aus dem südostbayerischen Raum und dem Großraum München. BOWMEN sind mir seit der Christmas Rock Party 2017 von HAMMERSCHMITT als mitreißender und cooler Live-Act bestens bekannt, nun ist das Power-Trio aus München mit seinem Debüt „Mission 27° 59′ 17″ N 86° 55′ 31″ E“ am Start und was soll ich sagen? – Wow, ich bin ehrlich gesagt restlos überwältigt von den 11 Songs, die sich sowohl stilistisch als auch thematisch vielschichtig präsentieren, aber dennoch als Gesamtwerk irgendwie in sich geschlossen wirken. Egal ob nun leicht punky und straight rockend („Fire“), schmissig-rockig („If You Think“) oder sphärisch-düster groovend („Give Silence A Sound“) die Band trifft mit jedem Takt den Nerv des geneigten Zuhörers. Dabei nehmen sich BOWMEN auch sehr ernsten Themen wie Gewalt und Krieg an, wie z. B. in der eingängigen, aber dennoch sehr bedrohlich-swingenden Nummer „War“ oder verarbeiten sehr …

Sadauk – A New Dawn

Das Album der Woche – KW 50 Sadauk – A New Dawn (Pure Legend Records, V.Ö. 8.12.2017) Düsteren Metal irgendwo zwischen Crematory, den klassischen „Beauty and the Beast“-Gothic Metal-Bands der Neunziger und aktuellen Nightwish präsentieren uns SADAUK auf ihrem Debut-Album „A New Dawn“.

T. G. COPPERFIELD – The Worried Man

Lauschangriff – KW 50 T. G. COPPERFIELD – The Worried Man (Timzone Records, VÖ 15.12.2017) Es ist noch keine 11 Monate her, dass uns T.G. COPPERFIELD mit seinem selbstbetitelten Solodebüt begeistert hat. Dieser Tage legt der Songwriter und Gitarrist der Regensburger Bluesrocker 3 DAYZ WHIZKEY mit seiner Rock ’N’ Roll-Oper „The Worried Man“ bereits Album Nr. 2 nach, und das hat’s erneut gehörig in sich! Wie bereits auf dem Erstling lässt sich Tilo Preißer, wie T.G. mit bürgerlichem Namen heißt, nicht so einfach in eine Schublade stecken. Zwar handelt es sich – wie schon eingangs erwähnt – um eine Rock ’N’ Roll-Oper, aber während der 12 überaus vielschichtigen Songs auf „The Worried Man“ verschwimmen die Grenzen sehr gekonnt zwischen den einzelnen Genres und bilden ein äußerst spannendes, organisches und in sich geschlossen wirkendes Gesamtwerk. Sei’s nun „Something Wrong“, das mich stellenweise an RICK SPRINGFIELD erinnert, oder das  bluesy „Down In The Mud“ oder gar der beschwingte Rock ’N’ Roller „Shame, Shame, Shame“. Weitere Farben ins Spiel bringen sowohl das lässig-schlendernde „Who Will Stop The Rain“ und das …